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Nayenne Frank

„Mein Zuhause ist der Zirkus!“

Nayenne, die Schlangenfrau vom Circus Bely überwintert in Rastatt

Nayenne Frank

Es ist vor allem eines, das jedem in Erinnerung bleibt, der die Zirkusfamilie Frank in einem ihrer fahrenden Wohn-Schlaf-Esszimmer mit Bad und Küche besucht: Das freundliche Lächeln, das einem stets begegnet und das einem das Gefühl gibt, willkommen zu sein. „Wenn wir unser Lächeln, unsere positive Einstellung zum Leben verlieren würden, das wäre das Schlimmste, was uns passieren kann“, sagt Nayenne Frank, Schlangenfrau beim Circus Bely, der hier in Rastatt seit mehr als 30 Jahren sein Winterquartier aufschlägt.

Die junge Frau ist ein echtes Zirkuskind. Das wahre Alter verrät aus altem Aberglauben keiner vom Zirkus; auch sie nicht. Sie ist in Bad Säckingen geboren, in Schwaigern wurde sie eingeschult. Zuhause fühlt sie sich in ganz Baden-Württemberg, wo ihre Familie die Sommersaison über auf Tour geht, von Stadt zu Stadt zieht und in ihren Nachmittagsveranstaltungen die Menschen mit ihrem Programm bezaubert. Zu Rastatt aber hat sie eine ganz besondere Beziehung: Seit Geburt verbringt sie hier den Winter - vier Monate zusammen mit ihren Eltern, dem Großvater, ihren drei Geschwistern und deren Familien. Das Ganze in Nachbarschaft zu ihren 80 Tieren: Kamele, Zebras, Alpakas, Esel, Rinder, Kühe, Schweine, Gänse und Hunde; alle „Stars in der Manege".

Winter wie Sommer lebt die Zirkusfamilie in ihren Wohnwagen: Zwar bleiben für jeden nur wenige Quadratmeter Privatsphäre, doch für Nayenne ist das die Freiheit, die sie so liebt: „Ich könnte gar nicht in einem Haus leben“, sagt sie. „Immer am gleichen Ort? „Nein, das wäre mir zu langweilig“. Und dabei lacht sie von Herzen, und man muss es ihr einfach glauben. „Der Zirkus ist einfach mein Leben“, sagt sie. Und das bedeutet auch, fast immer knapp bei Kasse, Arbeitstage, die um 5.30 Uhr beginnen und während der Gastspiele oft bis lange in die Nacht dauern. Alle Tiere müssen versorgt, die Ausrüstung gepflegt sein. Dazu kommt noch das tägliche Training: Vier Stunden!

Nayenne, das ist ein Indianischer Name und heißt so viel wie „ich liebe Dich“. Sie ist beim Circus Bely die Schlangenfrau. In der Manege begeistert sie damit immer wieder das Publikum, weil sie sich verrenken kann wie kaum ein anderer. „Meiner Schwester Naja und mir wurde das regelrecht in die Wiege gelegt. Das Talent haben wir wohl einer unserer Omas geerbt“, erzählt sie. Schon als sie zwei Jahre alt war hat ihre Mama Marina, die Frau von Zirkusdirektor Harry Frank, das Talent erkannt und auch gleich mit dem Training begonnen: „Sie hat mir spielerisch geholfen, mich zu biegen, mich regelrecht ermuntert, meine Gliedmassen so zu biegen und zu umschlingen, dass man fast die Knoten nicht mehr aus mir herausbekam“, lacht sie… Das frühe Training hat sich gelohnt Beim Internationalen Zirkusfestival wurde sie für ihre Nummer ausgezeichnet.

Fast einmal hätte Nayenne ihren artistischen Ehrgeiz mit ihrer Gesundheit bezahlt: Vor ein paar Jahren stürzte sie während der Vorstellung vom Ring, der über der Manege schwebte und an dem sie ihre Schlangen-Künste zeigte: Wie durch ein Wunder blieb es damals bei Knochenbrüchen und Prellungen. Der Unfall ist vergessen. Er brachte ihr sogar ein wenig Ruhm über die Zirkuswelt hinaus: Ein Filmemacher der Ludwigsburger Filmhochschule hat über sie ein Dokumentation gedreht: „Zirkuskind“ war der Titel. Und für ein paar Wochen war sie dann sogar auch Kinostar. Dem Zirkus aber ist sie treu geblieben. Und sie kann es schon gar nicht mehr erwarten, wenn im März die Laster mit Zelten, Ausrüstung und Tieren und die Wohnwagen mit der Zirkusfamilie Frank wieder losfahren. Sie freut sich drauf, wenn ihr Vater im feschen Anzug die Gäste begrüßt, wenn es wieder heißt: „Hochverehrtes Publikum, freuen Sie sich auf die Stars in der Manege des Circus Bely“. Dann ist Nayenne wieder ganz in ihrem Element.“

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