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Lokale Verantwortung für das Lebenselixier Wasser

(vom 21.03.2018)

star.Energiewerke richten am Weltwassertag 2018 den Blick auf eine der wichtigsten Ressourcen unserer Zeit

star.Energiewerke investieren in eine Filteranlage für das Wasserwerk Rauental, um die hohe Trinkwasserqualität frei von PFC sicherzustellen / Bildquelle: Oliver Hurst

RASTATT. Zum 26. Mal jährt sich am Donnerstag (22. März) der „Internationale Welttag des Wassers". Diesen Gedenktag nimmt Olaf Kaspryk, Geschäftsführer der star.Energiewerke, zum Anlass, die Menschen in Rastatt auf die globalen Aufgaben und die lokale Bedeutung bei der Erhaltung von Wassermenge und -qualität hinzuweisen: „Wir duschen täglich, Waschmaschine und Geschirrspüler sind aus unserem Alltag nicht mehr wegzudenken und zum Durstlöschen und Kochen benötigen wir ebenfalls Wasser –das macht einen durchschnittlichen Pro-Kopf-Verbrauch von 120 Liter täglich. Ein Leben mit weniger Wasser ist für uns unvorstellbar –und für Rastatt glücklicherweise auch nicht zu befürchten. Denn als kommunaler Versorger liefern die star.Energiewerke zuverlässig Trinkwasser in bester Qualität." Dass die ausreichende Verfügbarkeit des Lebenselixiers Wasser nicht überall selbstverständlich, sondern purer Luxus ist, zeigt ein Blick auf Südafrika: Dort geht den 4,5 Millionen Einwohnern Kapstadts aufgrund einer Jahrhundert-Dürre das Wasser aus. Reichen die dortigen Wassersparmaßnahmen nicht aus, wird im schlimmsten Fall am sogenannten Day Zero (Tag null) die Wasserversorgung abgeschaltet; Wasser gibt es dann nur noch 25 Liter pro Kopf und Tag –rationiert über öffentliche Verteilerstellen.

Trinkwasserqualität ist lokale Verantwortung

„Auch wenn es in Deutschland Wasser in Hülle und Fülle gibt, gilt es, diese Ressource immer im Blick zu haben", ermahnt Olaf Kaspryk und erklärt: „Das Qualitätsniveau für Trinkwasser ist hierzulande sehr hoch. Aber Belastungen der Umwelt und damit auch des Grundwassers nehmen zu." Das macht die Sicherung der Trinkwasserqualität immer schwieriger und zunehmend teurer. Genau das ist in Rastatt passiert, seit vor über fünf Jahren im Grundwasser Mitelbadens perfluorierte Chemikalien (PFC) entdeckt wurden. Diese können in der Natur praktisch nicht abgebaut und nur sehr schwer entfernt werden; ganz aktuell wurden PFC auch im Kreis Karlsruhe festgestellt. Bis heute gibt es für die PFC-bedingt notwendige Sanierung des Grundwassers keinen Fahrplan seitens der Landesregierung Baden-Württembergs im Hinblick auf die Finanzierung. Mit einem Appell richtet sich der star.Energiewerke Geschäftsführer an die Politik: „Die Verantwortung für unser kostbarstes Gut und für künftige Generationen darf nicht alltäglichen Themen untergeordnet werden. Der Kampf gegen PFC und andere Verunreinigungen erfordert Rahmenbedingungen für konkrete Monitoring-und Präventivmaßnahmen."

Maßnahmenpaket für Trinkwassersicherheit

Um die qualitativ einwandfreie Trinkwasserversorgung Rastatts heute und für zukünftige Generationen sicherzustellen, haben die star.Energiewerke seit den PFC-Funden eine Vielzahl von Maßnahmen in die Wege geleitet und Millionen Euro investiert. Beispielsweise wird der Verlauf des PFC-haltigen Grundwassers mit sogenannten Grundwassermodellen beobachtet und es werden regelmäßig Proben gezogen. Eine interkommunale Trinkwasserleitungsverbindung mit der Wasserversorgung der Stadtwerke Gaggenau sorgt im Fall der Fälle dafür, sich gegenseitig mit gutem Trinkwasser auszuhelfen. Der Umbau des momentan stillgelegten Wasserwerks Rauental ist fast abgeschlossen: Ab Juni werden dort in einem aufwendigen Verfahren PFC aus dem Wasser her-ausgefiltert. Die technische Ausrüstung des Ottersdorfer Wasserwerks mit Filtertechnik steht derzeit in Diskussion.

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