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Trinkwasser marsch! - Neue Verbindungsleitung ist fertig

(vom 10.06.2016)

Star.Energiewerke nehmen Leitung zwischen Wasserwerk Rauental und Baulandstraße in Betrieb - wichtiger Baustein des Vorsorgekonzepts ist realisiert

RASTATT. Es fließt: Mit einem symbolischen Akt haben die star.Energiewerke am Freitag (10. Juni) mit Vertretern der beteiligten Planungs- und Bauunternehmen eine neue Transportleitung für Trinkwasser in Betrieb genommen. Sie verläuft zwischen ihrem Wasserwerk Rauental und der vorhandenen Leitung in der Rastatter Baulandstraße. Die Verbindung ist Teil des umfangreichen Vorsorgekonzepts, das die Trinkwasserversorgung der Rastatter Bevölkerung auch in einem Notfall sicherstellt. Erforderlich geworden ist ein Notfallkonzept, weil in Teilen der Region das Grundwasser mit perfluorierten Chemikalien (PFC) verunreinigt ist. Das haben die star.Energiewerke vor drei Jahren entdeckt. Ihr Wasserwerk Niederbühl ist seither nicht mehr nutzbar; das Grundwasser in den Wasserfassungen dort ist stark mit PFC belastet. Um für alle Fälle gerüstet zu sein, je nach Ausdehnung und Fließrichtung der PFC-Fahne, realisieren die star.Energiewerke eine Verbindung ihrer Wasserwerke und eine interkommunale Wasserversorgung mit den Stadtwerken Gaggenau. Die am Freitag in Betrieb genommene Leitung ist der erste Baustein davon. Sie ist rund 1.800 Meter lang und hat die star.Energiewerke insgesamt rund 835.000 Euro gekostet. Eine Besonderheit verbirgt sich im Schieberschacht in der Baulandstraße. Dort sind drei elektrische Motorschieber integriert, die sich von der Netzleitstelle aus fernsteuern lassen. So kann der Wasserfluss stets den Erfordernissen angepasst werden.

Doppelt ist sicherer 

Zusätzlich zur neuen Verbindungsleitung zwischen dem Wasserwerk Rauental der star.Energiewerke und der vorhandenen Leitung in der Baulandstraße wird das Rauentaler Werk mit dem Wasserwerk Muggensturm der Stadtwerke Gaggenau verknüpft. Diese zweite Leitung ist derzeit im Bau und wird bis zum Spätsommer fertiggestellt sein. Dann besteht eine Versorgungsredundanz, was für Olaf Kaspryk, Geschäftsführer der star.Energiewerke, entscheidend ist für die Sicherstellung der Trinkwasserversorgung in Rastatt. "Sollte im schlimmsten Fall also je das Wasserwerk Ottersdorf in Rastatt ausfallen, können die Bürgerinnen und Bürger Rastatts über eine Notversorgungsleitung aus dem Wasserwerk Muggensturm der Stadtwerke Gaggenau versorgt werden oder vom Wasserwerk Rauental", erklärt er. "Trinkwasser ist unser wichtigstes Lebensmittel, als Wasserversorger tragen wir die Verantwortung für eine ausreichende Versorgung mit sauberem Trinkwasser. Wir müssen dafür Vorsorge treffen."  Und das tun die star.Energiewerke konsequent mit einem integrierten Konzept. Neben der interkommunalen Verbindung erarbeitet das Unternehmen mit Experten Lösungen, PFC aus dem Grundwasser zu entfernen.  Dazu gehören eine Pilotanlage mit Aktivkohlefilter sowie ein Versuch mit Ionenaustauscher im Wasserwerk Niederbühl. 

Kostensparendes Verlegeverfahren

Die neue Transportleitung ist im Flüssigboden-Verfahren verlegt worden; diese innovative Methode ist besonders effizient. Sie spart Zeit und Material, vor allem Sand. Die Leitung wird in den offenen Graben gelegt, auf einer bestimmten Höhe nivelliert und durch eine Hilfskonstruktion am Aufschwemmen gehindert. Das Aushubmaterial wird dann mit einer Suspension vermengt und flüssig in den Graben gebracht; dort trocknet es und wird fest. Die Leitung ist eng umschlossen. "Auf diese Weise spart man sich das Einsanden der Leitung", erklärt Olaf Kaspryk.

Star.Energiewerke nehmen Leitung zwischen Wasserwerk Rauental und Baulandstraße in Betrieb
Das Wasser fließt - ein Baustein des Vorsorgekonzepts ist fertig: Mit einem symbolischen Akt haben die star.Energiewerke die neue Verbindungsleitung zwischen dem Wasserwerk Rauental und der Wasserleitung in der Baulandstraße in Betrieb genommen. Mit dabei (v.l.): Olaf Kaspryk, Geschäftsführer der star.Energiwerke, Tobias Meisch, Wassermeister der star.Energie-werke, Ralf Stingel von der Bauunternehmung Weiss, Michael Koch, Abteilungsleiter Produktion und Rohrnetze der star.Energiewerke, Mario Hauff, Projektleiter der star.Energiewerke.
Übersichtsplan: Trassenverlauf vom Wasserwerk Rauental bis zur Baulandstraße
Übersichtsplan: Trassenverlauf vom Wasserwerk Rauental bis zur Baulandstraße
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