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Trinkwasser

Rastatter Trinkwasser 

Wer ist betroffen und was können wir tun?

Zwei von drei Wasserwerken zur Trinkwasserversorgung in Rastatt wurden nach erhöhten Messwerten geschlossen. Die Rastatter Bevölkerung wird komplett über das Wasserwerk Ottersdorf versorgt.

Das Umweltbundesamt hat den Leitwert bei maximal 0,3 Mikrogramm pro Liter (µg/l) für die Summe aus PFOA und PFOS festgelegt : Diese Konzentration gilt bei lebenslanger Aufnahme als gesundheitlich unbedenklich, so das Umweltbundesamt und das Gesundheitsamt Rastatt. Die PFC-Konzentration im Rohwasser des Brunnens Rauental ist bis 12. August 2013 angestiegen und blieb vorerst konstant. Am 26. August 2013 lag der Wert (PFC-Summe) bei 0,287 Mikrogramm pro Liter und damit unterhalb des Leitwertes. Aufgrund der PFC-Konzentrationen, die im Rohwasser nachgewiesen wurden, wurde das Wasserwerk Rauental im Juli 2013 außer Betrieb genommen.

Im Rahmen des Maßnahmenpakets der star Energiewerke, wurde Wasserwerk Rauental mit einer Aufbereitungsanlage (Aktivkohle)  für die PFC-Entfernung ertüchtigt. Die Umbauarbeiten haben in November 2016 begonnen und sind seit Mitte Februar 2018 abgeschlossen. Mit der neuen Aktivkohleanlage werden PFC aus dem Brunnenwasser entfernt.

 

 

Wasserwerk Ottersdorf außen Wasserwerk Ottersdorf innen

Aber auch das Wasserwerk Ottersdorf, das jetzt Rastatt weitgehend mit Trinkwasser versorgt, könnte in Zukunft betroffen sein. Denn das Grundwasser fließt pro Jahr im Durchschnitt 300 bis 500 Meter. So kann ausgerechnet werden, wann die Grundwasserstellen mit erhöhten Werten auch andere Bereiche in und um Rastatt erreichen. Für Ottersdorf wird ab 2016 bzw. in den Folgejahren damit gerechnet.

Aktuelle Wasserversorgung in Rastatt
Aktuelle Versorgungssituation der Stadt Rastatt

Aktuelle Wasserversorgung in Rastatt

Zwei von drei Wasserwerken zur Trinkwasserversorgung in Rastatt wurden nach erhöhten PFC-Messwerten in Juli 2013 geschlossen: WW Rauental und WW Niederbühl.
Das Wasserwerk Rauental in Verbindung mit dem Notwasserwerk Niederbühl (sehr hohe Belastung mit PFC) sind nicht mehr als vollumfängliche Redundanz für die Trinkwasserversorgung der Stadt Rastatt geeignet. Daher wird die Bevölkerung bisher komplett über das Wasserwerk Ottersdorf versorgt.

Um eine Redundanz für die Trinkwasserversorgung in Rastatt erstellen zu können, wurde von November 2016 bis Februar 2018 das Wasserwerk Rauental mit einer Aktivkohleanlage ertüchtigt, um die PFC aus dem Wasser entfernen zu können.

Die genaue Lage und Ausbreitung der PFC-Belastung des Grundwassers im Bereich der Wasserwerke wird im Rahmen des PFC-Monitorings permanent überwacht und messtechnisch eingegrenzt.

 

 

Wasserwerk Ottersdorf

Wasserwerk Rauental

Notwasserwerk Niederbühl

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