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„Wasser marsch!“

David Ullrich bereitet spielerisch auf den Feuerwehrjob vor

Wie oft er die Ansage „Wasser marsch!“ schon gehört hat, weiß David Ullrich nicht. Für den 29-jährigen aktiven Feuerwehrmann der Rastatter Wehr bedeutet er jedoch stets höchste Konzentration. Denn dann geht es fast immer um Menschenleben und da muss jeder Handgriff sitzen. Die Basis dafür vermittelt die Freiwillige Feuerwehr in ihren Jugendgruppen. David Ullrich ist auch dort aktiv: Er ist ehrenamtlicher Stadtjugendfeuerwehrwart und koordiniert als solcher die Jugendabteilungen der Wehren in der Stadt und ihren Stadtteilen. Ein Job, den er mit Freude macht und für den er gerne viele Stunden seines Privatlebens opfert.

Anders als Fußball 

Ehrenamtlicher Feuerwehrmann David Ullrich

„Löschen, retten, bergen“: Diese drei Hauptaufgaben der Feuerwehr haben David Ullrich schon als Jugendlichen in ihren Bann gezogen. Seine Begeisterung für diese ehrenamtliche Tätigkeit hält an. Zur Feuerwehr kam er als 13-Jähriger. Damals schloss er sich ein paar Freunden an, die in seinem Heimatort Ottersweier bei der Jugendfeuerwehr waren. „Das war anders, als 90 Minuten einem Ball hinterher zu rennen“, meint er und fügt an: „und doch auch eine sportliche Herausforderung, die viel Spaß machte.“ Seit 2010 ist der Elektrotechniker in Rastatt zuhause und hier inzwischen Oberfeuerwehrmann. Als Truppführer unter Atemschutz-Einsatz hat er Verantwortung für seinen Kameraden. Wenn die Leitstelle Alarm schlägt, dann rückt auch er aus, wenn er in Rastatt ist. Und daneben engagiert er sich für die Ausbildung der Jugend, wie vorher auch in Ottersweier. In Rastatt hat er seit 2015 die Gesamtverantwortung für die Betreuung des Rastatter Feuerwehr-Nachwuchses: Er kann gut mit Kindern und Jugendlichen umgehen. Das ist für einen Jugendfeuerwehr-Betreuer die „halbe Miete“.

Mit Spaß bei der Sache

Ab sechs Jahren dürfen Kinder zur Feuerwehr, und sie zunächst spielerisch kennenlernen. David Ullrich ist Ansprechpartner. Er koordiniert Übungsabende, Veranstaltungen, Ferienfreizeiten: „Ich will die Vielseitigkeit, die die Feuerwehr bietet, vermitteln“, sagt er, und weiter: Er wolle die Jungs und Mädchen für diese wichtige Aufgabe begeistern und so auch die Zukunft der Freiwilligen Feuerwehr sichern. Bei den wöchentlichen Übungsabenden stehe deshalb auch nicht immer das Feuerwehr-Einmaleins im Vordergrund. „Wir wollen Kindern und Jugendlichen Spaß bieten und Kameradschaft sowie Werte vermitteln.“ Woanders klagen Wehren allgemein über mangelnden Nachwuchs. „Mit engagierten Leuten wie David Ullrich“, so sagen die Vorgesetzten in der Leitung der Freiwilligen Feuerwehr Rastatt, „brauchen wir uns darüber keine Sorgen machen“.