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KUNDENMAGAZIN „MITEINANDER“

NACHTS BLAU, IMMER WARM.

BLOCKHEIZKRAFTWERK heizt der Neuen Ludwigvorstadt ein.

Die ersten Stadthäuser sind fast fertig, viele Wohnungen bereits verkauft: Der neue Wohnpark auf dem ehemaligen Kasernengelände Joffre im Südosten Rastatts macht die Barockstadt zum Leben und Arbeiten noch attraktiver. Das geschichtsträchtige Gelände mit zum Teil denkmalgeschützten Gebäuden aus wilhelminischer Kaiserzeit überzeugt nicht nur durch seine ebenso zentrumsnahe wie verkehrsgünstige Lage. Auch das Energiekonzept für die 58 hochwertigen und energieeffizienten Gebäude mit 400 Wohneinheiten und viel Platz für Gewerbe ist zukunftsweisend. Die star.Energiewerke haben in der ehemaligen Kleiderkammer des Kasernengeländes eine Heizzentrale installiert, über die sämtliche Mehr- und Einfamilienhäuser mit Wärme für Heizung und Warmwasser versorgt werden. Dort arbeitet jetzt ein mit Erdgas betriebenes Blockheizkraftwerk, die mit einem Pufferspeicher gekoppelt sind. Das macht die Wärmeversorgung besonders effizient und umweltschonend.

Aus Eins mach Zwei

Das Blockheizkraftwerk nutzt den eingesetzten Brennstoff besonders gut aus, weil es aus dem Energieträger Erdgas gleichzeitig Strom und Wärme erzeugt – frei nach dem Motto „aus eins mach zwei“. Der Gesamtwirkungsgrad der Anlage liegt so bei 93,5 Prozent. Zum Vergleich: Ein moderner PKW-Ottomotor kommt auf etwa 40 Prozent. Die Anlage übernimmt die komplette Wärme- und Warmwasserversorgung der Gebäude, drum herum angeschlossen werden.
Das ist möglich durch den Einsatz eines integrierten Pufferspeichers. Dort wird in Zeiten niedrigen Bedarfs Wärme gespeichert, bis sie gebraucht wird. Er erhöht die Effizienz des Nahwärmenetzes und die Versorgungssicherheit.
Der gleichzeitig erzeugte Strom wird von den star.Energiewerken selbst vermarktet. Eingespeist wird der Strom in das Netz des kommunalen Energiedienstleisters.

Ausgeklügelt steuern

Der Pufferspeicher ist Teil eines komplexen Systems, das auch dazu dient, das Wärmenetz technisch wie wirtschaftlich optimal zu betreiben. Durch den neuen Pufferspeicher schaffen sich die star.Energiewerke einen Spielraum, den erzeugten Strom möglichst dann zu verkaufen, wenn die Erlöse hoch sind. Dadurch wird das Unternehmen beim Betrieb des Blockheizkraftwerks flexibler. Der Pufferspeicher auf dem Joffre-Areal ist bereits der zweite des Rastatter Energiedienstleisters. Der erste steht auf dem Firmengelände der star.Energiewerke und trägt zur Optimierung des Wärmenetzes rund um das Familienbad ALOHRA bei.

Blaues Stadtzeichen

Dass Energie auch optisch die Attraktivität einer Stadt erhöhen kann, wird in Rastatt nachts offenbar. Die Heizzentrale auf dem Joffre-Areal samt Pufferspeicher leuchtet in Blau, sobald es dunkel wird. Das Konzept für dieses neue Wahrzeichen stammt vom Rastatter Architekturbüro Lars Neininger. Hinter der ästhetischen Lichtinstallation steht die Idee, über die LED-Beleuchtung die Energie quasi optisch nach außen zu transportieren – sie sichtbar zu machen. Dabei schafft der punktuelle Lichteinsatz gleichzeitig eine einzigartige Atmosphäre und wird zum Identitätsträger für das Areal. Durch verschiedene Abstufungen der Farben am Gussglasfassadenturm eröffnen sich zusätzliche Designvarianten. So könnte beispielsweise während des Straßenfestivals Tête à Tête der Turm auch in Rot erstrahlen. Die Gebäudehülle der ehemaligen Kleiderkammer ist in ihrer Erscheinung möglichst unverändert geblieben, um weiterhin den Charakter des Areals zu bewahren. So ist von außen nicht zu erahnen, dass sich im Inneren ein innovatives Wärmekonzept befindet.

Nahwärme hat Zukunft

Thermografie

Die star.Energiewerke bauen in Rastatt die umwelt- und rohstoffschonende Wärmeversorgung für ganze Quartiere sukzessive aus. Weitere Projekte sind im Bau oder bereits im Betrieb in folgenden Vierteln:

  • Murg-Carrée
  • Baldenau mit Handelslehranstalt
  • Schlossgalerie/Badner Halle
  • Westring