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Rastatterinnen besuchen Rastatter

Elisabeth Zurlinden und Renate Endres bitten in der Hub zur Kaffeetafel

Elisabeth Zurlinden und Renate Endres bitten in der Hub zur Kaffeetafel

Es ist eine Geschichte, die berührt. Es geht um Rastatter, die jetzt im Klinikum Mittelbaden Hub leben; psychisch krank und viele vergessen von Verwandten, Nachbarn oder Kollegen. Diesen Menschen bringt die Rastatterin Elisabeth Zurlinden Sonnenschein ins Herz. Mit Kaffee, Kuchen und netten Worten; einfach dadurch, dass sie ihnen Zeit schenkt.

Es ist Dienstagnachmittag. Elisabeth Zurlinden steht zuhause in ihrer kleinen Küche und backt. Marmorkuchen, dann noch Käsekuchen. Backen tut die 80-Jährige gern, aber heute ist es etwas Besonderes. Sie backt für ihren Besuch in der Hub.

Seit 32 Jahren macht Elisabeth Zurlinden das schon. Und immer zusammen mit Renate Endres aus Rheinstetten. Die beiden Frauen hatten, wie sie erzählen, als Hausfrauen und Mütter früher viel Zeit, sich auch noch um andere Menschen zu kümmern, die Zuspruch und Hilfe benötigten. Seit drei Jahrzehnten sind sie schon ein Team. Ihr Engagement ist ihnen eine echte Herzensangelegenheit.

Elisabeth Zurlinden stammt aus dem Murgtal. Heute wohnt sie am Rötterer Berg. In ihrer Freizeit hat sie angefangen, sich um Mitmenschen zu kümmern. Sie findet, dass dies „eigentlich gar nichts Besonderes“ ist. Schon in den 60er Jahren hat sie regelmäßig Krankenbesuche in ihrer Kirchengemeinde unternommen: Einfach hinsitzen, zuhören, miteinander reden.
In den 70er Jahren traf Elisabeth Zurlinden auf Christa Rothenbiller. Diese suchte jemand, der sich um Rastatter Bürger in der Psychiatrischen Anstalt Hub kümmert. Elisabeth Zurlinden sagte zu und fand in Renate Endres eine Gleichgesinnte. Anfangs waren es kurze Besuche: Ein Schwätzchen hier, Hand halten dort. Keine leichte Situation für die beiden Frauen, erzählen sie heute. Sie wussten anfangs mit der Situation schwer umzugehen: „Wir saßen nach den Besuchen oft im Auto und haben geweint, geredet und dazu einen Kaffee aus der Thermoskanne getrunken“, erzählt die Seniorin. Einmal habe es dann an der Scheibe geklopft. Eine Patientin fragte nach gutem Bohnenkaffee. Seitdem laden die beiden Damen einmal im Monat zur Tafel – mit Bohnenkaffee.

In einem schlichten Aufenthaltsraum des Klinikums riecht es verlockend nach Kaffee und Gebackenem. Rund um den gedeckten Tisch sitzen Männer und Frauen verschiedenen Alters. Heute ist für sie ein besonderer Tag, denn der Besuch bringt Abwechslung in den Klinikalltag: Ob für die 40-jährige Claudia, die ihre Depressionen aus der Bahn warfen, Franziska, 84, die im Rollstuhl sitzt und seit 42 Jahren hier wohnt, oder Bernd, den seine Suchterkrankung zum Pflegefall machte. Denn es gibt außer Kaffee und Kuchen vor allem eines: Zuneigung. Etwas, von dem sie im Klinikalltag nicht viel bekommen. Für ein paar Stunden an diesem Nachmittag sind hier alle glücklich. Wer einmal nicht kommen kann, den besuchen die beiden Damen schon mal auf der Station – zum Beispiel mit Kuchen als Mitbringsel.

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