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Doppelt hält besser

Ein ganzes Bündel an MASSNAHMEN sorgt dafür, dass Rastatts Trinkwasser PFC-frei bleibt.

Wer den Blick vom Sportplatz Rauental nach Süden schweifen lässt, sieht einfach nur Felder? Schon, aber im Untergrund liegt eine Art Versicherung für die Trinkwasserversorgung. Zwischen dem Wasserwerk Rauental und der Baulandstraße in Rastatt gibt es seit Sommer eine unterirdische Verbindungleitung. Eine weitere Leitung führt vom Wasserwerk Rauental zum Wasserwerk Muggensturm der Stadtwerke Gaggenau. Damit ist die Trinkwasserversorgung an dieser Stelle redundant, also doppelt gesichert. Fällt ein Wasserwerk aus, kann das andere einspringen.

DAMIT RASTATTS WASSER SICHER BLEIBT

Im Detail bedeutet dies: Sollte etwa je das Wasserwerk Ottersdorf in Rastatt ausfallen, können die Rastatter mit Trinkwasser aus dem Wasserwerk Rauental und über eine Notversorgungsleitung aus dem Wasserwerk Muggensturm der Stadtwerke Gaggenau versorgt werden. Der Bau dieser Leitungen ist eine Vorsorgemaßnahme der beiden Wasserversorger vor dem Hintergrund der Verunreinigungen des Grundwassers durch perfluorierte Kohlenwasserstoffe (PFC) im Einzugsgebiet einiger Wasserwerke der Region. So sind seit längerem beispielsweise das Notwasserwerk Niederbühl außer Betrieb sowie das Wasserwerk Rauental eingeschränkt verfügbar, weil das Grundwasser in den Einzugsbereichen mit PFC belastet ist.

WISSEN, WAS DA KOMMT

Die star.Energiewerke setzen inzwischen ein umfangreiches Maßnahmenpaket um, damit die Versorgung der Bevölkerung mit einwandfreiem Trinkwasser auch in Zukunft gesichert ist – das Spektrum reicht über Grundwassermodellierungen und -monitoring bis hin zur Entwicklung von Verfahren, die PFC aus dem Wasser entfernen.

FILTERANLAGE FÜRS RAUENTALER WASSERWERK

Seit November laufen die Arbeiten an einer neuen Filteranlage für das Wasserwerk Rauental. Ihre Aufgabe: In Zukunft PFC in den Trinkwasserfassungen zuverlässig zu minimieren. „Fast drei Jahre lang haben wir recherchiert und geplant, was nun in die Tat umgesetzt wird: Eine für unsere ganz speziellen Bedürfnisse entwickelte Filteranlage“, erklärte Olaf Kaspryk. Läuft alles wie geplant, geht die Anlage 2018 in Betrieb.

 

 

Film ab!

Als städtisches Versorgungsunternehmen treiben wir die Energiewende in der Region voran. Sehen Sie hier einige unserer Projekte in Rastatt.

Wir produzieren in Rastatt Ökostrom in eigenen Wasserkraftwerken und Fotovoltaik-Anlagen. Zudem erzeugen wir aus Biogas Naturstrom in Blockheizkraftwerken und betreiben effiziente Nahwärmenetze. Die Wärme dafür stammt aus gasbetriebenen Blockheizkraftwerken und einer Geothermie-Anlage.