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Verrohrt und verkabelt

(vom 07.11.2017)

Neues technisches Innenleben des Wasserwerks Rauental fertig – Fertigstellung im Plan – Beginn des Probebetriebs Ende Januar

Die Aufhärtungsfilter im historischen Bestandsgebäude des WW Rauental

RASTATT. Der Umbau des Wasserwerks Rauental geht zügig voran: Die neuen Aktivkohle- und Aufhärtungsfilter sind jetzt in das Gesamtsystem eingebunden, ebenso die Netzpumpen. Auch Maler und Gipser haben ihre Arbeiten am neuen Gebäude schon abgeschlossen. Seit Montag (6. November) legen Elektriker letzte Hand an und verkabeln Schieber, Antriebe, Pumpen, Sonden und Verteiler. Zudem erneuern sie die Steuerung des Notstromaggregats. Parallel dazu werden die Böden im frisch errichteten Reinwasserbehälter und die Wände in der Filterhalle gefliest. "Wir liegen gut im Zeitplan", sagt Tobias Meisch, Wassermeister der star.Energiewerke für den Umbau des Wasserwerks Rauental. Im nächsten Schritt wird die Außenanlage fertiggestellt. Ende des Jahres soll die Montage der beiden Tiefbrunnenpumpen erfolgen. "Wenn alles so gut weiterläuft, können wir Ende Januar 2018 mit dem Probebetrieb beginnen", informiert Tobias Meisch. Die star.Energiewerke investieren in den Umbau des Wasserwerks Rauental rund 3,7 Millionen Euro.

Sanierungsaufgabe 

Der Umbau ist notwendig geworden, weil das Grundwasser in der Region, das auch zur Trinkwasserversorgung herangezogen wird, mit perfluorierten Chemikalien (PFC) verunreinigt ist. "Die neuen Filteranlagen werden die PFC-Konzentrationen aus dem Brunnenwasser deutlich unter die Leitwerte senken.", erklärt Tobias Meisch. Die Betriebskosten dafür liegen voraussichtlich bei rund 250.000 Euro pro Jahr. Die star.Energiewerke übernehmen damit die Sanierung des Grundwassers; nach dem Verständnis ihres Geschäftsführers Olaf Kaspryk eigentlich eine Aufgabe des Landes. Er sagt: "Als Wasserversorger muss ich sofort handeln und kann nicht warten, bis politische und juristische Konsequenzen aus dem Umweltskandal gezogen sind."

Sicher versorgt 

"Mit der Inbetriebnahme des umgebauten Wasserwerks Rauental Anfang kommenden Jahres ist dann endlich wieder die volle Redundanz der Rastatter Wasserversorgung hergestellt", erklärt Olaf Kaspryk. Dies sei wichtig, um beim Ausfall einer Bezugsquelle oder einer Anlage die Versorgungssicherheit auf hohem Niveau sicherzustellen. Im Moment kommt das Trinkwasser für Rastatt ausschließlich aus dem Wasserwerk Ottersdorf. Im Bedarfsfall helfen Nachbarn: Über eine ebenfalls neu gebaute interkommunale Verbindungsleitung kann Wasser aus dem Wasserwerk Muggensturm der Stadtwerke Gaggenau nach Rastatt fließen. Das Grundwasser dort ist noch frei von PFC.

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