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Wissen schafft Sicherheit

(vom 04.05.2016)

Stadtwerke Rastatt informieren Flüchtlinge und Asylbewerber über Sicherheit in Schwimmbädern und Badekultur in Rastatt

RASTATT. „Wissen und klare Regeln schützen vor Badeunfällen und Irritationen wegen unangemessenem Benehmen“, hat Tobias Peter, Bäderleiter der Stadtwerke Rastatt erklärt: Am Dienstag (3. Mai) veranstalteten die Stadtwerke deshalb eine erste Informationsstunde für Flüchtlinge über Schwimmbäder. Die Premiere fand statt in einer Rastatter Gemeinschafts-unterkunft, in der derzeit überwiegend Menschen aus Syrien und Afghanistan Zuflucht gefunden haben. Knapp 40 der insgesamt etwa 400 Bewohner waren der Einladung der Stadtwerke Rastatt gefolgt. Dolmetscher übersetzten den interessierten Zuhörern die Ausführungen des Bäderleiters in vier Sprachen – Arabisch, Farsi und Englisch. Im Mittelpunkt der Veranstaltung standen die Vorstellung der beiden öffentlichen Bäder und die Badesicherheit. Tobias Peter machte die Zuhörer aber auch mit den geltenden Verhaltensregeln und der Badekultur in öffentlichen Einrichtungen vertraut. „Wir können von Menschen, denen unsere Kultur neu ist, nicht erwarten, dass sie sich automatisch so verhalten, wie es bei uns üblich ist. Wir müssen dieses Wissen vorab schon aktiv vermitteln“, betonte Tobias Peter. Er ist für Prävention – ganz besonders jetzt, kurz vor Eröffnung der Freibadsaison. Eine zweite Informationsstunde in einer weiteren Flüchtlingseinrichtung ist geplant. Im Landkreis Rastatt leben derzeit rund 4.000 Flüchtlinge in Gemeinschaftsunterkünften und Anschlusseinrichtungen.

Vorbeugen hilft

„Das Gelände des Natura ist riesig, es gibt zwei Becken mit großem Schwimmbereich und einer großen Rutsche sowie Beachvolleyball-Feld und vieles mehr. Wir wollen den Menschen, die erst kurz bei uns sind, Orientierung
und Sicherheit geben.“ Von Kollegen anderer Städte kennt er Vorfälle, bei denen Nichtschwimmer in Gefahr gerieten, weil sie sich im Schwimmerbecken aufgehalten haben. „Viele Migranten können nicht schwimmen und wussten in diesen Fällen offenbar auch nicht, wie gefährlich Wasser sein kann“, erläuterte Tobias Peter die Motivation der Veranstaltung. Zu den Verhaltensregeln gehöre beispielsweise die Information, dass sich bei uns jeder Gast vor dem Baden mit Seife duschen soll und man andere nicht ins Wasser stoßen oder untertauchen darf. „Wir weisen auch ausdrücklich darauf hin, dass den Anweisungen des Badepersonals unbedingt Folge zu leisten ist“, erläutert Tobias Peter und fügte an: „Auch das ist für die Sicherheit in den Bädern von großer Bedeutung.“ In Rastatter Bädern sollen sich alle Gäste – Stammgäste wie neue Mitbürger – wohl und sicher fühlen, das sei die Motivation der Infostunde. In Deutschland seien alle Menschen gleich, egal welcher Herkunft, Religion oder welchen Geschlechts. Das sei in unserer Verfassung verankert und gelte es zu respektieren, meinte Tobias Peter.

Bäderinformationsstunde für Flüchtlinge mit dem Geschäftsführer Olaf Kaspryk und Bäderleiter Tobias Peter
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