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Strompreise folgen Energiewende

(vom 12.12.2016)

  • Preise für Online-Tarif und Heizstrom bleiben stabil
  • Übrige Tarife: Die Kilowattstunde wird günstiger, der Grundpreis erhöht sich

RASTATT. Rund ein Drittel der Stromerzeugung stammt aus regenerativen Quellen – mit steigender Tendenz. Die Finanzierung der Energiewende erfolgt über die im Strompreis enthaltenen gesetzlichen Umlagen und Abgaben, die sich zum 01. Januar 2017 erhöhen. Auch die Netzentgelte passen sich der Energiewende an: Der Trend zum energieautarken Gebäude führt zur Einführung eines Grundpreises für die Netznutzung. „Es ist nur fair, dass auch die Selbstversorger einen Beitrag zu den Kosten des Stromnetzes leisten“, so Olaf Kaspryk, Geschäftsführer der star.Energiewerke und fügt an: „Deshalb haben wir unsere Preisstruktur auf der Netzseite geändert und einen Grundpreis für die Bereitstellung des Netzes eingeführt.“ Somit wird sich zum 01. Februar 2017 der Grundpreis in den Tarifen von Grundversorgung, star.Favorite und star.Revolution erhöhen und der Arbeitspreis reduzieren. Es handelt sich um die erste Preisanpassung nach vier Jahren konstanter Strompreise.

 

Zusammensetzung Strompreis

Arbeitspreise sinken
Doch die Energiewende führt auch zu Kostenentlastungen: Die regenerativen Energien erhöhen das Angebot an den Strombörsen und drücken auf die Preise. Dies erlaubt den star.Energiewerken, günstiger einzukaufen und trotz steigender Umlagen und Abgaben die Arbeitspreise zu senken. „Unser Einkauf nutzt die Chancen des Marktes optimal aus – deshalb können wir trotz steigender EEG-Umlage die Arbeitspreise zum 01. Februar reduzieren“, betont Olaf Kaspryk.

Im Tarif star.Favorite sinkt der Arbeitspreis beispielsweise um 0,16 Cent pro Kilowattstunde brutto auf 26,77 Cent; der Grundpreis erhöht sich auf 6,21 Euro pro Monat. Bei einem Haushalt mit einem jährlichen Stromverbrauch von 3.500 Kilowattstunden führt die Preisänderung zu Mehrkosten von rund 3 Euro pro Monat (brutto). Das entspricht einer Steigerung um zirka vier Prozent. Bei sehr

geringen Verbräuchen – wie zum Beispiel für den Allgemeinstrom von Mehrfamilienhäusern – macht sich die Strukturänderung deutlicher bemerkbar.

„Transparenz ist uns ein großes Anliegen“, sagt dazu Olaf Kaspryk, Geschäftsführer der star.Energiewerke, und fügt an: „Die Zusammensetzung der Strompreise ist inzwischen sehr komplex. Über die Hälfte entfällt auf Umlagen, Abgaben und Steuern. Ein weiteres Viertel auf entfällt auf die Netzentgelte, die ebenfalls staatlich reguliert sind. Uns ist es wichtig, dass unsere Kunden wissen, wofür sie was bezahlen müssen.“ Nicht betroffen von der Preisänderung ist der Online-Tarif der star.Energiewerke: Seine Konditionen bleiben unverändert. Der Online-Tarif ist insgesamt günstiger als die übrigen Produkte des Energieanbieters, da er mit einem geringeren Verwaltungsaufwand für die star.Energiewerke verbunden ist.

Für mehr Ehrlichkeit
Olaf Kaspryk hält die politisch initiierte Energiewende für richtig und wichtig. Klimaschutz zähle für ihn zu den ganz großen Herausforderungen der Menschheit. Da sei jeder Beitrag gefordert, meint er. „Wir stellen uns der Herausforderung, die lokale Klimaschutzagenda in Rastatt umzusetzen“, informiert er.

Für Lebensqualität vor Ort
Als kommunales Unternehmen fühlen sich die star.Energiewerke nicht nur verantwortlich für eine sichere Energieversorgung: „Wir sehen uns auch in der Pflicht, die Lebensqualität von Stadt und Region nachhaltig zu fördern“, betont Olaf Kaspryk. Dazu zähle, die Wirtschaftskraft zu stärken und das Ehrenamt zu fördern. „Wir beauftragen vorrangig heimische Unternehmen und unterstützen Vereine, kulturelle Einrichtungen sowie gemeinnützige Projekte“, sagt Olaf Kaspryk. „Von uns bekommen Kunden mehr als Energie und Wasser. Wir danken deshalb allen, die sich durch die Wahl ihres Energieversorgers auch für ihre Heimatregion einsetzen.“

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