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"Schon als Kind wollte ich wissen, was im Wasser ist"

(vom 21.03.2016)

Lorena Rodriguez hat ein Doppeldiplom: Biotechnologie und Umweltingenieur­wesen - sie arbeitet als Wasserexpertin bei den star.Energiewerken

RASTATT. Ihre Heimat ist Spanien, genauer gesagt Valladolid im Norden des Landes; ihr Studium hat sie mit einem Doppeldiplom in Deutschland abgeschlossen: Lorena Rodriguez, 33 Jahre alt, Diplom-Ingenieurin für Chemie, Umwelt- und Verfahrenstechnik, Note der Diplom-Arbeit 1,0. Seit Sommer vergangenen Jahres arbeitet die Expertin bei den star.Energiewerken. Dort kümmert sie sich um die Wasseraufbereitung und Optimierung der Verfahrenstechnik im Wasserwerk Ottersdorf sowie um Forschungsvorhaben und den geplanten Umbau des Wasserwerks Rauental.

Sie steht stellvertretend für das Thema "Perfluorierte Chemikalien" (PFC) in Rastatt, das dort seit einiger Zeit die gesamte Einwohnerschaft und die star.Energiewerke als Trinkwasserversorger der Stadt beschäftigt. Lorena Rodriguez ist eine von vielen Tausend Beschäftigten in Deutschland, die sich tagtäglich um die Versorgung der Bevölkerung mit gesundem, frischem Trinkwasser kümmern. Das soll der Weltwassertag am Dienstag (22. März) ins Gedächtnis rufen. Er steht in diesem Jahr unter dem Motto "Wasser und Arbeitsplätze". Denn die hohe Qualität unseres Trinkwassers in Deutschland ist alles andere als selbstverständlich.

Die Grundwasserverunreinigungen mit PFC in der Region Rastatt haben den Bürgerinnen und Bürgern dort vor Augen geführt, wie wertvoll einwandfreies Trinkwasser ist. Dass die Versorgung mit bestem Trinkwasser weiterhin gewährleistet ist, dafür engagieren sich die star.Energiewerke, die im Auftrag der Stadt für das Trinkwasser verantwortlich sind. Lorena Rodriguez bringt sich mit ihrem Fachwissen und ihrer Erfahrung aus nationalen wie internationalen Projekten der Wasser- und Abwasserreinigung in das Expertenteam ein, das sich dort seit geraumer Zeit in Forschungs- und Pilotprojekten mit der Entfernung von PFC aus dem Wasser befasst. Bevor sie ihre Arbeit in Rastatt aufgenommen hat, war sie in Kambodscha als Projektleiterin bei einer Nichtregierungsorganisation für Umwelt und Trinkwasser tätig. Davor arbeitete sie in Beratungsunternehmen als Projektingenieurin für Abwasserbehandlung in mehreren Ländern und als wissenschaftliche Mitarbeiterin beim KIT in Karlsruhe. Das unterstützt mit seinem Know-how auch die star.Energiewerke bei der Lösung der PCF-Problematik. Studiert hat sie an der Universität Valladolid und an der Fachhochschule in Braunschweig/Wolfenbüttel. "Schon als Kind hat mich Wasser fasziniert - vor allem unterm Mikroskop", lacht sie und fügt an: "Ich habe die Spannung von Wassertropfen beobachtet und gern experimentiert." Ihre Lieblingsfächer in der Schule - wie könnte es anders sein - waren Biologie, Physik und Chemie. Aber auch Musik, Sport und Salsa findet sie toll. Heute beschäftigt sie sich in ihrer Freizeit am liebsten mit Reisen.

Zu wertvoll für die Toilette

"Wasser ist der wertvollste Stoff auf der Welt - ein Stoff, der sich immer im Kreislauf bewegt und nicht nachwächst", betont die Ingenieurin und ergänzt: "Deshalb muss man ganz besonders auf ihn achtgeben." Sie selbst trinkt Wasser am liebsten direkt aus dem Hahn. Sie findet es toll, dass man das in Deutschland tun kann, auch nach wie vor in Rastatt. In vielen anderen Ländern ist das undenkbar, weiß sie aus eigener Erfahrung. "Das Wasser in Rastatt hat nach wie vor eine gute Qualität. Darauf können sich die Bürger verlassen", führt sie aus und ergänzt: "Ich lege großen Wert darauf, dass man Wasser aus dem Hahn ohne Sorgen trinken kann!"

Durchschnittlich verbraucht ein Bürger in Deutschland täglich rund 140 Liter Wasser, davon 2,5 Liter zum Trinken und zur Nahrungs­zubereitung. Alles andere wird für Körperhygiene, Putzen, Waschen, Geschirrspülen, Toilettenspülung und Gartenbewässerung verwendet. Lorena Rodriguez ist es ein Anliegen, wo immer möglich Regenwasser in Zisternen zu sammeln und das für die Toilette, zur Bewässerung von Rasen und Beeten sowie zur Autopflege zu benutzen. "Reines Trinkwasser ist dafür einfach zu schade", meint sie. Sie rät zu einem sorgsamen und sparsamen Umgang mit dem wertvollen Gut. Ihre Tipps sind: Duschen statt Baden, während des Zähneputzens den Wasserhahn schließen, tropfende Wasserhähne schnell austauschen, Spartaste an der Toilette wann immer möglich benutzen, Spül- und Waschmaschine nur voll beladen laufen lassen.

770 Millionen ohne sauberes Trinkwasser

Die Vereinten Nationen wollen mit dem Weltwassertag darauf aufmerksam machen, dass Trinkwasser und Energie weltweit die Grundlage für ein menschenwürdiges Leben sind. Nach aktuellen Angaben der Vereinten Nationen haben weltweit fast 770 Millionen Menschen keinen Zugang zu sauberem Trinkwasser, 1,3 Milliarden Menschen haben keinen Zugang zu elektrischem Strom. Der Gedenktag wird schon seit 1993 begangen; er ist ein Ergebnis der UN-Weltkonferenz über Umwelt und Entwicklung 1992 in Rio de Janeiro, auf der er von der UN-Generalversammlung per Resolution ausgerufen wurde.

Lorena Rodriguez
Frau Lorena Rodriguez, star.Energiewerke
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