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Reiche Sonnenernte beschert acht Prozent Rendite

(vom 30.06.2016)

Stadtstrom Rastatt schließt auch fünftes Geschäftsjahr mit dickem Plus ab - gelungenes Beispiel für Bürgerbeteiligung an lokaler Energiewende

Solaranlage

RASTATT. Ein Investment, das sich lohnt: Darin sind sich die Anteilseigner der Stadtstrom Rastatt Erste Solar-GmbH & Co. (Stadtstrom Rastatt) einig, alle 88 Bürgerinnen und Bürger Rastatts. Für das fünfte Geschäftsjahr der Bürgersolargesellschaft bekommen sie acht Prozent Ausschüttung auf ihr investiertes Kapital, ein Prozent mehr als  im Vorjahr. Diese Zahlen gaben die Geschäftsführer bei der Gesellschafterversammlung am Mittwoch (29. Juni) bekannt. Die Geschäfte führen gemeinsam Olaf Kaspryk, auch Geschäftsführer der star.Energiewerke Rastatt, und Andreas Markowsky, auch Geschäftsführer der Ökostromgruppe Freiburg. "Von solchen Renditen kann man angesichts der aktuellen Zinsen für Spareinlagen bei Banken heute nur träumen", sagte Olaf Kaspryk. Und Andreas Markowsky merkte an: "Ökologie und Ökonomie schließen sich nicht aus; die Bürgersolargesellschaft ist ein wirtschaftlich erfolgreiches Projekt und ein gelungenes Beispiel für die Energiewende mit Bürgerbeteiligung vor Ort."

Viele Sonnenstunden - gut fürs Klima

Die Sonne meinte es im Jahr 2015 gut mit Besitzern von Photovoltaikanlagen. In Baden-Württemberg schien die Sonne 1.845 Stunden lang, das südwestliche Bundesland lag damit an dritter Stelle. Die Photovoltaikanlagen der Stadtstrom Rastatt mit einer installierten Gesamtleistung von 1.077 Kilowatt peak erzeugten im vergangenen Geschäftsjahr 1.037.000 Kilowattstunden Strom aus Sonnenlicht - ohne jegliche Emissionen. "Diese Menge reicht aus, um 300 Haushalte mit einem durchschnittlichem Verbrauch von knapp 3.500 Kilowattstunden mit Strom zu versorgen", veranschaulicht Olaf Kaspryk den Jahresertrag. Andreas Markowsky hobt den Beitrag zum Klimaschutz hervor: "Wäre nämlich dieselbe Menge an Solarstrom aus fossilen Energieträgern erzeugt worden, hätten diese 1.037 Tonnen klimaschädliches Kohlendioxid freigesetzt. Die Bürger, die an der Bürgersolargesellschaft beteiligt sind, tragen durch ihr Investment aktiv zum Klimaschutz bei", betonte er. Den Klimawandel abzubremsen, sei eine der wichtigsten Aufgaben und größten Herausforderungen der Menschheit.

Hohe Verfügbarkeit - Basis für gute Ergebnisse

Die Anlagen der Bürgersolargesellschaft sind überwiegend auf Dächern öffentlicher Gebäude in der Stadt installiert, die star.Energiewerke überwachen deren Betrieb und übernehmen die Wartung: "Die Fernüberwachung und die schnellen Reakti­onszeiten bei Störungen haben sich bezahlt gemacht, die Anlagen sind hoch verfügbar", informierte Olaf Kaspryk. Die Geschäftsführer rechnen mit weiter guten Ergebnissen, auch wenn das Frühjahr 2016 durch viel Regen unter den Erwartungen blieb.

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