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Nachts leuchtet Energie blau

(vom 21.12.2016)

Neuer identitätsstiftender Stadtbaustein erleuchtet das Joffre-Areal – Pufferspeicher mit transluzenter Hülle – Konzept des Architekturbüros Lars Neininger

Heizzentrale Joffre
Heizzentrale Joffre

RASTATT. Der 12 Meter hohe Pufferspeicher der neuen Heizzentrale auf dem Joffre-Areal ist nachts jetzt neuer Blickpunkt der Barockstadt Rastatt: Seine schöne durchsichtige Hülle aus Gussglaselementen leuchtet in Blau – der Farbe der star.Energiewerke. Der kommunale Energiedienstleister versorgt das neue Wohngebiet auf dem ehemaligen Kasernenareal mit Wärme aus dieser Heizzentrale. Hinter dem ästhetisch anspruchsvollen Lichtkonzept steht die Idee, über die LED-Beleuchtung die Energie quasi optisch nach außen zu transportieren – sie sichtbar zu machen. Dabei schafft die punktuelle Beleuchtung gleichzeitig eine einzigartige Atmosphäre und wird zum Identitätsträger für das Areal. Durch verschiedene Abstufungen der Lichtfarben am Gussglasfassadenturm eröffnen sich zusätzliche Designvarianten. So könnte beispielsweise während des Straßenfestivals Tête à Tête der Turm auch in Rot erstrahlen. Das architektonische Konzept für Heizzentrale und Beleuchtung stammt vom Rastatter Architekturbüro Lars Neininger. Es hat gemeinsam mit dem Ingenieurbüro Schuler IBS ein nachhaltiges Konzept erarbeitet, das sensibel mit dem Bestand umgeht.

Heizzentrale Joffre
Heizzentrale Joffre bei Nacht

Im Rahmen der Neugestaltung des Joffre-Areals haben die star.Energiewerke zur Versorgung der Gebäude mit Nahwärme die ehemalige Kleiderkammer zu einer Heizzentrale mit Pufferspeicher umfunktioniert. Diese versorgt ab sofort die neue Ludwigvorstadt und die Umgebung mit Nahwärme. Die Heizzentrale steht am nordöstlichsten Punkt des Areals. Sie ist eingerahmt durch den Gewerbekanal und die Bahnlinie und bildet mit den benachbarten Mannschaftsgebäuden der ehemaligen Kaserne den Rücken des Gebiets. Von daher ist der Pufferspeicher geradezu prädestiniert, neues Stadtzeichen zu werden.

Die Gebäudehülle der ehemaligen Kleiderkammer sollte in ihrer Erscheinung möglichst unverändert bleiben, um weiterhin den Charakter des Areals zu bewahren. So ist von außen nicht zu erahnen, dass sich im Endausbau im Inneren ein innovatives Wärmekonzept aus zwei Heizkesseln und zwei Blockheizkraftwerken befindet. Blockheizkraftwerke sind hocheffizient, sie erzeugen gleichzeitig Strom und Wärme. Die aus Erdgas produzierte Wärme dient der Beheizung und Warmwasserversorgung der Gebäude in der neuen Ludwigstadt. Der erzeugte elektrische Strom wird in das Netz eingespeist. Außerhalb des Gebäudes befinden sich ein Schornstein und der jetzt ästhetisch beleuchtete 12 Meter hohe Pufferspeicher mit einem Fassungsvermögen von 150 Kubikmetern. In ihm wird Heizwasser gespeichert, das nicht sofort gebraucht wird. So kann die Anlage gleichmäßiger und wirtschaftlicher betrieben werden. Außerdem erhöht sich durch ihn zudem die Versorgungssicherheit.

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