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Nachbarschaftshilfe aus Wasserwerk Muggensturm möglich

(vom 25.07.2016)

Verbindung zwischen Wasserwerken Rauental und Muggensturm steht – weiteres Modul des Konzepts zur Trinkwassersicherung für Rastatt in Betrieb

Verbindungsleitung zwischen der Baulandstraße und dem Wasserwerk Rauental

RASTATT. Am Freitag (22. Juli) ist ein weiterer Baustein zur Absicherung der Trinkwasserversorgung für die Rastatter Bevölkerung in Betrieb gegangen: Das Wasserwerk Muggensturm der Stadtwerke Gaggenau kann jetzt über eine neu gebaute Verbindungsleitung zum Wasserwerk Rauental der star.Energiewerke pro Stunde bis zu 250 Kubikmeter Trinkwasser für Rastatt liefern. Das Wasser aus den Muggensturmer Fassungen ist einwandfrei, also auch frei von perfluorierten Chemikalien (PFC). Von den drei Rastatter Wasserwerken sind seit Längerem zwei wegen PFC-Belastungen im Grundwasser außer Betrieb. Die Bürger der Stadt werden seit fast drei Jahren allein vom dritten Werk, dem Hauptwasserwerk Ottersdorf, versorgt. Das dort geförderte Wasser ist einwandfrei. Olaf Kaspryk, Geschäftsführer der star.Energiewerke, atmet auf: "Die neue Verbindungsleitung zwischen den beiden Wasserwerken stellt endlich eine Teilredundanz für das Wasserwerk Ottersdorf her. Sollte es aus irgendwelchen Gründen ausfallen, können wir jetzt rund zwei Drittel des durchschnittlichen Rastatter Wasserbedarfs aus Muggensturm decken." Ende Oktober soll mengenmäßig die volle Redundanz für das Wasserwerk Ottersdorf hergestellt sein: Dann könnte das Wasserwerk Muggensturm im Notfall mit über 10.000 Kubikmeter Wasser pro Tag der Nachbarstadt aushelfen, was dem Bedarf von Spitzentagen entspricht. "Eine solche sichere Notversorgung ist uns sehr wichtig. Trinkwasser ist das wichtigste Lebensmittel", betont Olaf Kaspryk. Er dankt den Stadtwerken Gaggenau für ihre Bereitschaft zu dieser interkommunalen Verbindung der Trinkwassersysteme: "Diese Nachbarschaftshilfe ist uns viel Wert und gibt Sicherheit." Die star.Energiewerke beginnen im Herbst mit dem Umbau des Wasserwerks Rauental und statten es mit einer Aktivkohle-Anlage aus, die bei Bedarf PFC aus dem Grundwasser entfernen können. Auch das ist Teil des umfangreichen Maßnahmenpakets zur nachhaltigen Sicherung der Trinkwasserversorgung für Rastatt.

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