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Liegend am Ziel angelangt

(vom 16.12.2015)

Neuer Pufferspeicher für Warmwasser kam in der Nacht per Spezialtieflader bei star.Energiewerken an – zwei Autokräne haben ihn bereits aufgerichtet

RASTATT. Inzwischen steht er: der neue 16 Meter hohe Pufferspeicher der star.Energiewerke. Am Dienstagabend gegen 21 Uhr hatte ein Tieflader mit dem Koloss auf seinem Rücken die Kehler Straße in Rastatt erreicht. Drei Stunden hat der Schwertransporter für die Fahrt vom Werk in Dettenhausen im Schönbuch gebraucht, bis es hieß: „Sie haben Ihr Ziel erreicht.“ Zwei Autokräne und rund ein halbes Dutzend Techniker bereiteten das Aufstellen des liegenden Riesen mit 3,3 Meter Durchmessern und einem Gewicht von 13 Tonnen vor. Seit Mittwoch 10 Uhr blickt er über Rastatt. Mit Hilfe der beiden Autokräne ist er in die Vertikale gehoben und auf dem soliden Fundament aufgestellt worden. Alle Beteiligten waren sichtlich erleichtert, als alle Befestigungselemente, die den Koloss sichern, angebracht waren. Herr Steinel, Projektleiter bei den star.Energiewerken, freut sich: „Das ist ein Stück gelebte Energiewende vor Ort“. Denn ist der Speicher erst mal ins vorhandene Nahwärmenetz integriert, kann in ihm vollentsalztes Heizungswasser zwischengespeichert werden. Der neue Pufferspeicher fasst 100 Kubikmeter oder 100.000 Liter. Das ermöglicht den star.Energiewerken den Betrieb ihres Nahwärmenetzes technisch wie wirtschaftlich zu optimieren und bringt den Kunden weitere Versorgungssicherheit. Das neue Marktprämienmodell der Bundesregierung, das im novellierten Erneuerbare-Energien-Gesetz verankert ist, schreibt vor, dass Betreiber von Blockheizkraftwerken den dort erzeugten Strom selbst vermarkten müssen. Durch den neuen Pufferspeicher schaffen sich die star.Energiewerke einen Spielraum, die Blockheizkraftwerke so zu steuern, dass die Erlöse aus dem Stromverkauf möglichst hoch sind und die erzeugte Wärmemenge gespeichert werden kann. Läuft alles vollends nach Plan, wird der Speicher Mitte Januar 2016 in Betrieb gehen. Er  kostet das Unternehmen samt Gründung und Anschluss rund 240.000 Euro, welche bis zu einem Drittel vom zuständigen Bundesministerium für Wirtschaft und Energie förderfähig sind.

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